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Xposed Framework für Android 7 veröffentlicht

Android-Anbieter Google hat Hunderte der betroffenen Apps aus dem Play-Store gelöscht sowie von den infizierten Geräten entfernt.

(Bild: dpa, Britta Pedersen/dpa)

Das als Grundlage für weitere Modifikationen am Android-Betriebssystem dienende Xposed Framework steht nun auch für Geräte mit Android Nougat zur Verfügung.

Mit dem Xposed Framework für Android lassen sich durch Module umfassende Änderungen am Betriebssystem vornehmen, auch ohne das Aufspielen eines CustomROM. Unter Android KitKat (4.4) oder Lollipop (5) war die Software für viele Anwender daher der Hauptgrund, ihr Smartphone oder Tablet zu rooten. Für das seit fast einem Jahr angebotene Android 7 (Nougat) stand das Xposed Framework hingegen nicht zur Verfügung. Der XDA-Entwickler rovo89 hat nun die offizielle Version des Xposed Network für Android 7 und 7.1 veröffentlicht.

Xposed Framework und Module

Wer das Xposed Framework auf seinem Android-Gerät einsetzen möchte, muss daher nicht mehr CustomROMs mit instabilen Versionen des Xposed Framework flashen, sondern kann nach einem Root seines Geräts die aktuelle Version der Software über einen Installer aufspielen. Danach lassen sich beispielsweise beliebte Module wie GravityBox installieren, mit dem sich weitreichende Änderungen am Betriebssystem ausführen lassen. Das Modul App Settings erlaubt hingegen die Anpassung der Sprache, Schriftart oder Auflösung bei installierten Anwendungen.

Version für Android Oreo soll folgen

Die lange Wartezeit bis zur Veröffentlichung des Xposed Framework für Android 7 lag laut rovo89 an den zahlreichen Änderungen am Betriebssystem durch Google. Der neu eingeführte Just-In-Time-Compiler erforderte beispielsweise das komplette Umschreiben des alten Codes. Für das vor über einem Monat veröffentlichte Android Oreo (8) soll die Entwicklung nach Ansicht von rovo89 schneller vonstatten gehen. Die im Vergleich zum Vorgänger relativ überschaubaren Neuerungen an der Laufzeitumgebung könnten die Entwicklung beschleunigen. Zudem kommt Android Oreo derzeit nur auf 0,2 Prozent aller Geräte mit Android zum Einsatz.
(Denise Bergert) /

(axk)

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